Logbucheintragungen der Crew

Onlinezine ... Voice Of Subkulture

 

09.04.2007

Der einzige der im letzten Monat etwas Zeit übrig hatte für diese Stelle etwas zu schreiben war unser Chefnörgler Meia. Wie immer hat er ein paar interessante Artikel in der Presse entdeckt und sich so seine Gedanken hierzu gemacht.

Ausland
Debatte um Jesus-Film von James Cameron

Eine Diskussion die zu erwarten war, handelt es sich doch um einen Dokumentarfilm, in dem der "Titanic"-Regisseur behauptet, die Gebeine und den Sarg eines gewissen Jesus von Nazareth gefunden zu haben und diese medial präsentiert. Zwei Argumente allerdings lassen den Fund als eine offensichtliche Täuschung erscheinen: Zum einen ist der Sarkophag zwar mit "Jesus, Josephs Sohn" identifikationsfördernd beschriftet, dennoch fehlt die inoffizielle Bezeichnung "Sohn Gottes", welche eine korrekte Zuordnung wahrscheinlicher machen würde. Zum anderen ist aufgrund neutestamentarischer Zeugenaussagen glaubwürdig belegt, dass Jesu Leichnam verschwand und der Tote, wie bei engeren Verwandschaftsangehörigen Gottes üblich, gen Himmel fuhr. Es ist also kaum zu erwarten, dass das neue Werk des bekannten Filmemachers eine Erschütterung in den Fundamenten des auf jahrtausendelange Tradition zurückblickenden Christentums auslösen könnte.

Forschung
Bewiesen: Wetter ist am Wochenende schlechter

Tatsache ist, dass Karlsruher Meteorologen zu dem oben erwähnten Schluss gekommen sind, weil sich die steigende Schadstoffbelastung durch den Berufsverkehr der Woche negativ auf klimatischen Verhältnisse sprich das Wetter am Wochenende auswirkt. Weniger einleuchtend und eher in die Gerüchteküche gehört die Meldung, dass einige Regierungen planen, das Wochenende auf den Wochenanfang zu legen, da durch besseres Wetter an arbeitsfreien Tagen mehr Erholung der Berufstätigen und damit deren größere Produktivität in den Folgetagen bedingt wird.

Beruf
Das letzte Abenteuer im öffentlichen Dienst

In zwecks Gefahrenvermeidung durchtechnisierten Zivilisationen, wie sie die westlichen Industrienationen sind, können Menschen immer seltener ihrem natürlichen Wunsch nach dem Erleben von Abenteuern Rechnung tragen. Nicht wenige Zeitgenossen suchen ihr Heil im Beruf, am ehesten lassen sich abenteuerliche Erfahrungen bei Spezialeinheiten der jeweiligen Landesarmee machen, so die einhellige Meinung unausreichend informierter Mitmenschen. Allerdings unterliegen gerade in Großbritannien viele in dieser Hinsicht einem Irrtum und müssen mitunter ihr denken deutlich revidieren. Laut Statistik ist eine Beschäftigung in der Nationalen Sicherheits- und Gesundheitsbehörde am risikoreichsten, sind die dortigen Beamten und Angestellten jeden Tag grauenhaften Gefahren ausgesetzt und nehmen sie zum Schutz der Öffentlichkeit wissentlich in stiller Heldenhaftigkeit in Kauf. Neben glühendheißem und Verbrennungen jeglicher Art begünstigendem Gebrauchsmaterial (Glühbirnen, Toaster), klemmrisikobehafteten Aktenordnern und Fallgefahr ausstrahlenden Toilettenpapierrollenhaltern, lauern sogar manchmal Horden blutrünstiger Bestien (Flöhe) auf die selbstlosen Staatsdiener. Allerdings, so meint manch übelgesinnter Kritiker, werden in dieser Behörde auch Ereignisse als Unfälle deklariert, die bei anderen Berufsgruppen, wie zum Beispiel in der Schwerindustrie, wegen Belanglosigkeit nicht als solche gewertet werden.

The Meia

Jo, danke Onkel Meia. Ich (dat is der Savage) möchte Eure Aufmerksamkeit noch auf die Tanz in den Mai Party der Smart Ass Crew Cologne lenken. Alle Infos sind nur einen Klick entfernt...

Dir fallen unentwegt ähnliche Dinge im Alltag auf ? Du bist der Meinung Du kannst es besser als die Pfeifen die immer an dieser Stelle rumlabern ? Schreib uns.

 

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